Rückblicke auf das aktuelle Wanderjahr 2026

Hinweis: um Bilder zu vergrößern einfach anklicken. Die Bilder stammen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Wanderungen

Alpaka-Ausflug 05.07.2026
mit Ronald Neubronner

Im Rahmen einer Familien-Aktion bot sich auch Mitgliedern der SAV-Ortsgruppe Ditzingen die Möglichkeit, an einem Alpaka-Ausflug teilzunehmen. Früh waren alle Alpakas ausgebucht.

Über Bad Liebenzell ging es nach Zainen auf der Schwarzwald-Hochfläche zum Alpaka-Hof, wo die zutraulichen Tiere bereits auf uns warteten. Alpakas sind eine Kreuzung aus Vikunjas und Guanakos. Nach einer Einführung samt vertrauensbildenden Maßnahmen wurden die Alpakas zugeteilt, so wie es am besten zusammenpasste; auch Alpakas haben unterschiedliche Charaktere!

Nun ging es hinaus in die Flur: Erst an einigen Feldern und Wiesen vorbei, wo sich herausstellte, dass die Alpakas besonders gern Löwenzahn fraßen. Wir kamen in den Wald, wo der ganze Boden mit grünen Pflanzen bewachsen war. Auch hiervon haben dier Alpakas hin und wieder geknabbert.

Nach der Rückkehr gab es Obstsaft und etwas zu knabbern. Danach gingen wir zu den Muttertieren mit ihrem kleinen Nachwuchs. Das jüngste Fohlen war 5 Tage alt. Zum Abschluss fuhren wir nach Zavelstein, wo wir in der Gartenwirtschaft des Wanderheims des Schwarzwaldvereins einkehrten.

Ein Tag, der alle und besonders die Kinder, mit Freude erfüllt hat. Es ist geplant, im nächsten Jahr ein solches Angebot für Familien mit Kindern oder Großeltern mit Enkeln für die Ortsgruppe anzubieten.


Wilder See und hohes Moor am 03. Juli 2026
Wanderführer: Werner Miehle-Fregin (Vertretung für Eva Lotz)

„O schaurig ist‘s übers Moor zu gehen“ (Annette von Droste-Hülshoff, 1842).   Doch eine gemischte Gruppe von 25 Personen aus Albverein und 55+ hatte ihren „Schutzengel“ in Person von Kristina Schreier, Leiterin des Infozentrums Kaltenbronn und MoorGuide. Auf dem Weg zum Wildsee erfuhren wir von ihr vom Rotwildgebiet Nördlicher Schwarzwald, vom Entstehen eines Hochmoors und dessen Besonderheiten, vom Projekt der Moorrevitalisierung im Kaltenbronner Hohlohmoor (MooReKa) und nicht zuletzt bekamen wir sogar eine Moorleiche zu sehen, nicht aus dem hiesigen Moor und natürlich nur als Foto. Als der Boden sich „mählich gründete“, erreichten wir auch bald die Grünhütte mit ihren legendären Pfannkuchen. Bevor uns am Ende unserer Wanderung die Sommerbergbahn hinunter nach Bald Wildbad brachte, stießen wir am Märchenpfad noch auf das „Kalte Herz“ (Wilhelm Hauff, 1827), wozu es aktuell eine Ausstellung des Kunstmuseums Stuttgart gibt, deren Besuch uns der Wanderführer an’s Herz legte.

Hin und zurück hatten wir auch die Gelegenheit, die neue Hessebahn kennenzulernen. Der Wanderführer erzählte, dass sie auf der Strecke der früheren württembergischen Schwarzwaldbahn fährt, die von Zuffenhausen bis ins damals noch württembergische Calw reichte und dem Transport von Holz aus dem württembergischen Schwarzwald diente, das so ohne Umweg über das Badische zum Weitertransport auf dem Neckar gelangen konnte.

In Bad Wildbad durfte natürlich auch der Bezug zum Württemberg-Lied „Preisend mit viel schönen Reden“ nicht fehlen. Der Dichter des Textes, Justinus Kerner, schöpfte den Stoff seiner Ballade aus der historischen Sage über den Reichstag zu Worms im Jahre 1495, auf dem Eberhard im Barte in Anerkennung seiner Leistungen von König Maximilian I. zum ersten Herzog von Württemberg erhoben wurde. Laut  Philipp Melanchthon soll es auf dem Gastmahl zu einem Streitgespräch der anwesenden Fürsten über die Reichtümer ihrer Länder gekommen sein, aus dem Eberhard als Sieger hervorgegangen sein soll. Denn sein Land Württemberg sei zwar arm, aber sein Fürst könne seiner Bevölkerung rückhaltlos vertrauen, denn selbst im tiefsten Wald könne er seinen Kopf zum Schlafen „jedem Untertan in Schoß“ legen, ohne Angriffe auf Leib und Leben fürchten zu müssen. Damit war wohl die Rettung von Graf Eberhard dem Greiner vor einem Überfall in Wildbad gemeint, der von einem Hirten gewarnt und bei seiner Flucht in die Burg Zavelstein unterstützt worden war.

Was tun mit dem Pelz von Meister Petz?
Was tun mit dem Pelz von Meister Petz? Und wie halten wir es mit Fuchs und Häslein, mit Wolf und Lamm, mit Luchs und Rehlein?

Statt Römerstein hitzebedingte Alternative am 28. Juni 2026
Wanderführer: Ronald Neubronner

Aufgrund der unerwartet langen Hitzeperiode musste die Wanderung zum Römerstein abgesagt werden. Stattdessen gab es ein Alternativprogramm, das schon einige Tage zuvor auf unserer Homepage veröffentlicht worden war. Wir empfehlen aus diesem Anlass, bei ungewisser Wetterlage auf der Startseite unserer Homepage unter „Neuigkeiten“ oder „Terminen“ nachzuschauen.

Als Alternativausflug fuhren wir nach Holzmaden am Fuß der Schwäbischen Alb und besuchten das Urweltmuseum, gegründet von Bernhard Hauff (1866-1950). Wir tauchten ein in das Jura-Meer, wie es vor rund 180 Millionen Jahren existierte, sahen beeindruckende Versteinerungen von Ichtyosauriern, Plesiosauriern, Meereskrokodilen, Flugsauriern, die beim Fischfang umgekommen sind, und aller anderen großen und kleinen damaligen Bewohnern. Im Außengelände gab es bis zu 30 Meter lange Landsaurier (z. B. Brontosaurier) zu sehen, der Tyrannosaurier durfte nicht fehlen.

Später fuhren wir mit dem Bus nach Weilheim unter Teck und kehrten im Gasthof Post ein. Anschließend besichtigten wir die Stadt, die 1319 von Graf Ulrich von Aichelberg zur Stadt erhoben wurde. Die Peterskirche zeichnet sich durch eine Vielzahl vom Fresken aus und die Stadtmauer war noch an mehreren Stellen zu sehen. Nach dem Genuss eines Eises im Eis-Café Pra traten wir die Ruckfahrt nach Ditzingen an.

 
Trotz Hitze fröhlich im Urweltmuseum Holzmaden

Nachlese zur Wanderfreizeit auf den Spuren der Schwabenkinder und des Bauernjörg vom 9. – 12. Juni 2026 bei Ravensburg
Wanderführer: Werner Miehle-Fregin

Angeregt durch den Vortrag zum Thema Schwabenkinder im Jahr 2024 machten wir uns nun selbst auf die Spuren der Schwabenkinder. In Ravensburg war der zentrale Hütekindermarkt, wo Kinder armer Bauernfamilien aus Vorarlberg, Tirol und der Schweiz bis zur Zeit des 1. Weltkriegs an die wohlhabenderen oberschwäbischen Bauern vermittelt wurden, um dort den Sommer über deren Vieh zu hüten.

Dienstag, 09. Juni

Eine Gruppe von 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern brach früh auf, um mit dem Deutschland-Ticket nach Ravensburg zu fahren. Die Bahn ließ uns erfreulicherweise nicht im Stich und auch das Wetter war besser als prophezeit. So konnten wir uns am Nachmittag von einem Stadtführer die Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Ravensburg erläutern lassen, die den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden hat. Er führte uns zum Denkmal von Peter Lenk für die Hütekinder, zeigte uns den kleinen Sitzungssaal des historischen Rathauses und endete im spätmittelalterlichen Humpis-Quartier, einst Wohnsitz eines reichen Kaufmanns der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft, die zwischen 1380 und 1530 bis in den Mittelmeerraum Handelsbeziehungen unterhielt.  Eine unrühmliche Geschichte nimmt Ravensburg bei den Hexenverfolgungen ein. Der Dominikanermönch Heinrich Kramer war 1484 in Ravensburg als Hexenverfolger aufgetreten und verfasste daraufhin den berüchtigten „Hexenhammer“, eine Anleitung zur Verfolgung von Hexen, die 1486 in Speyer als gedrucktes Buch erschien bis zum Ende des 17. Jahrhunderts weite Verbreitung fand. Im städtischen Museum im Humpis-Quartier konnten wir uns im Anschluss an die Führung weiter in diese geschichtlichen Ereignisse vertiefen.

 
Museum Humpisquartier   Kleiner Sitzungssaal Rathaus

Mittwoch, 10. Juni

Im Bauernhausmuseum Wolfegg erhielten wir eine Führung durch die Ausstellung zum Bauernkrieg aus der Perspektive der Bauern. 1525 erhoben sich die Bauern in einem großen, organisierten Aufstand gegen ihre Herren und formulierten in den 12 Artikeln von Memmingen Gedanken von Freiheit und Gleichheit aller Menschen. Große Bauernheere besetzten Klöster und Burgen und zogen schließlich gegen das Heer der weltlichen und geistlichen Herren, wurden jedoch von deren Armee unter Führung des Georg III. von Waldburg vernichtend geschlagen. Nach der Führung warfen wir ein Blick in die verschiedenen Bauernhäuser auf dem Gelände. Diese historisch wertvollen Bauten konnten an ihrem ursprünglichen Standort nicht mehr erhalten werden. Sie wurden abgetragen und auf dem Museumsgelände wiederaufgebaut.  Unser Weg führte zur Gaststätte im Fischerhaus, das 1788 an der Stelle, an der es heute immer noch steht, vom Grafen von Waldburg-Wolfegg als Unterkunft für den Hoffischer errichtet wurde. Als wir nach einem Mittagsimbiss auf dem Fernwanderweg HW 4 Richtung Vogt wanderten, erwischte uns dann doch ein kräftiger Regen, der aber der guten Laune der Gruppe keinen Abbruch tat.

  
Bauernhausmuseum      Im Regen


Phantasie gefragt

Donnerstag, 11. Juni

Nun waren wir endlich auf einem der Schwabenkinderwege unterwegs, der von Bregenz her kommend nach Ravensburg führte. Wir begannen in Bodnegg und freuten uns über optimales Wanderwetter, sogar mit zeitweiligem Sonnenschein. Im Tobelstüble, einer kleinen Bauernschenke, legten wir eine kurze Rast ein, bei der die Bäuerin uns am Beispiel ihres Hofes den tiefgreifenden Wandel der Landwirtschaft erläuterte, der zum Verschwinden der kleinen Höfe geführt hat. So weigerte sich die OMIRA, obwohl 1929 als bäuerliche Genossensschaft gegründet, vor etlichen Jahren einfach, weiterhin die Milch von 15 Kühen abzuholen, da sich dies aus ihrer Sicht nicht mehr lohne. Weiter führte unser Weg über Grünkraut zum Flappachweiher, dem städtischen Waldfreibad, wo das Haus am See seinen Biergarten für uns vorzeitig öffnete und uns einen wunderbaren Aufenthalt am Seeufer ermöglichte. Gut ausgeruht bewältigten wir die 100 Stufen hinauf zur Anhöhe und konnten an den drei Tagen, an denen wir jeweils die Alpen hätten erblicken können, nun das einzige Mal tatsächlich die Berge und den Bodensee sehen. Ein weiterer toller Blick eröffnete sich uns am Ende unserer Wanderung vom Hang der Veitsburg aus auf die Türme und Tore der Stadt Ravensburg.

 
Blick Richtung Alpen          Am Flappachweiher


Ravensburg mit Mehlsack

Freitag, 12. Juni

Am letzten Tag besuchten wir die Waldburg, beim Aufstieg wieder von Regen begleitet. Der Stauferkönig Friederich II. hatte hier seinem Ministerialen Eberhard von Tanne-Waldburg im Jahr 1220 die Reichskleinodien ca. 20 Jahre lang zur sicheren Aufbewahrung anvertraut. Einer der bekanntesten und umstrittensten Waldburger war Georg III. Truchsess und Freiherr von Waldburg, der 1525 im Auftrag des Schwäbischen Bundes den Aufstand der Bauern gewaltsam niederschlug. Von seiner Geschichte berichtete uns auf höchst unterhaltsame und informative Weise der Burgführer. So hatten wir bei unserer Wanderfreizeit die Gelegenheit, den Vertrag von Weingarten bei der Führung in Wolfegg aus Sicht der Bauern und bei der Führung in Waldburg aus der Sicht des später Bauernjörg genannten Georg III erläutern zu lassen. Nicht unerwähnt lassen wollte der Burgführer auch den Hinweis, dass Napoleon nur deshalb den württembergischen Herzog und nicht einen Waldburger an die Spitze des neuen Königreichs Württemberg setzte, dem auch das reiche Oberschwaben zugeschlagen wurde, weil der Württemberger ihm politisch genehmer war.


Kopie der Kaiserkrone      Georg III. von Waldburg

Voller unvergesslicher Eindrücke über die oberschwäbische Landschaft, ihre Geschichte und die Ravensburger Gasthäuser brachte uns die Bahn, abermals fast pünktlich, am späten Nachmittag wieder zurück nach Ditzingen, wo uns am Abend ein freundlicher Sonnenschein empfing.

 

Nachlese zur Wanderung auf der Plochinger Panoramaroute am 20. Mai 2026
Wanderführerin: Renate Wagner

Längere Wartezeiten auf die verschiedenen S-Bahnen bescherte den Wanderern der Hinweg zur Plochinger Anhöhe. Dort angekommen, goss es in Strömen, so dass wir zuerst ins Café gingen, um danach unseren Weg auf Plochinger Höhen zu starten. Trotz gelegentlicher Schauer genossen wir den herrlichen Ausblick auf die Bergkette der Schwäbischen Alb, wo sogar der Hohenzollern in der Ferne sichtbar war. Zumeist aussichtsreich, aber später auch im Wald verlief der Rundweg ab Stumpenhof, von wo aus uns Bus und Bahn problemlos und ohne Wartezeiten wieder nach Hause brachten.

Nachlese zur Kultur-und Wanderreise ins Jagsttal am 10. Mai 2026
Wanderführer: Manfred und Irene Härterich

Trotz Muttertag trafen sich 26 Frauen und 10 Männer, um mit dem Bus der Firma Kappus nach Langenburg und zur Jagsttal-Wiesen-Wanderung zu fahren. Bereits im Bus sangen wir das im Festprogramm eigens dafür abgedruckte Wanderlied. In Langenburg angekommen kauften wir uns erst die echten Langenburger Wibele, von denen wir im Bus bereits eine Kostprobe erhielten.

Nach einer interessanten Schlossführung wanderten wir, bei idealem Wanderwetter, auf romantischen Wegen ins Jagsttal. Durch die aus dem 19. Jahrhundert stammende Archenbrücke gelangten wir nach Unterregenbach. Dort herrschte reger Festbetrieb mit allerlei Hohenloher Spezialitäten. Auch eine Krypta konnte besichtigt werden. Gut gestärkt wanderte eine große Gruppe an der Jagst entlang und im Wald nach Bächlingen. Eine kleine Gruppe zog es vor mit dem Wanderbus dort hin zu fahren, wo ebenfalls wieder Speisen und Getränke (sogar Aperol Spritz) angeboten wurden. Hier trafen sich beide Gruppen zum Ausklang nach einem erlebnisreichen Tag. Pünktlich um 19.00 Uhr trafen wir in Ditzingen ein,  und genau da fing es an zu regnen.


Schloss Langenburg         Romantische Wege


Archenbrücke               Letzter Blick auf das Schloss

 

Wanderung auf dem Hirschlander-Krieger-Rundweg im Rahmen des Lebenslaufs interAKTIV am 26. April 2026
Wanderführer: Werner Miehle-Fregin 

Sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Probewanderung und 28 beim Lebenslauf wanderten zuerst auf dem Rundweg, den Mac vor zwei Jahren ausgeschildert hatte, zum Hirschlander Krieger. Wir freuten uns, dass alle Wegmarken noch in gutem Zustand waren. Das Kulturamt der Stadt Ditzingen hatte uns im Vorfeld auf die App Keltenweg AR hingewiesen, die das Landratsamt Ludwigsburg in Zusammenarbeit mit dem Keltenmuseum Hochdorf entwickelt hat (https://keltenweg.keltenmuseum.de/ ). Man lädt sie am Besten vor der Wanderung herunter und kann dann mit der APP in die damalige Welt der Kelten eintauchen. Sie bietet auf anschauliche Weise Informationen zur Geschichte des jeweiligen Standorts. In Schöckingen ließen wir uns auf diese Weise von der Frau, die dort bestattet war, ihren reichen Schmuck zeigen. Danach machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Schöckinger Schloss, dessen Geschichte uns der Wanderführer erläuterte.

Der Hirschlander Krieger berichtete uns an seinem Fundort in der Gemarkung Holzheim virtuell über die Geschichte seiner Entdeckung und die archäologischen Besonderheiten seiner über 2500 Jahre alten Statue. Beim Lösen der Rätsel, die uns die App stellte,  stießen wir allerdings nach anfänglich richtigen Lösungen an unsere Grenzen – ein Ansporn, für weitere Versuche bei künftigen Wanderungen.

Wieder zurück in Hirschlanden passierten wir die Nachbildungen des Hirschlander Kriegers vor dem Rathaus und auf dem Friedhof am Grab des Gemeinderats Martin Heinrich, der dafür gesorgt hatte, dass die Fundstelle archäologisch untersucht werden konnte.

Über den Feldweg Am Kornfeld ging es weiter Richtung Ditzingen, wo wir uns beim Trachtenverein in die Route des Lebenslaufs einreihten. Angelangt an der Glemsaue ließen wir den sonnigen Tag bei guter Laune mit einer Einkehr ausklingen.

Herzlichen Dank an unseren Sponsor Rombold & Gfröhrer, der uns auch dieses Jahr wieder mit einer großzügigen Spende an den Landesverband Mukoviszidose unterstützt. Nächstes Jahr sind wir wieder am Start.

   
Am Schöckinger Schloss     Start zum Endspurt


An der Fundstelle des Hirschlander Kriegers

 

Wanderung zur Teck am 19.04,2026
Wanderführer: Ronald Neubronner

18 Wander-Innnen machten sich von Bissingen/Teck auf den Weg zur Burg Teck.

Über Magerwiesen ging es erst zum Hörnle, wo wir eine Rast einlegten und von wo wir die drei Kaiserberge im Osten sehen konnten. Weiter ging es zur Burg Teck zum Mittagessen im Turmzimmer, von wo wir den Hohenneuffen sehen konnten, wenn er sich nicht gerade in Wolken hüllte. Bald kam im Turmzimmer eine ausgelassene Stimmung auf, was eine ehebliche Zeitverzögung mit sich brachte.

Wir kamen zum einstmaligen Segelflugplatz (unklar ist uns, wie in den 1930er Jahren die Segelflugzeuge hier hochgebracht werden konnten); dann weiter zum Gelben Fels mit Blick über das Lenninger Tal und über den Albtrauf im Westen.
Vom Sattelbogen stiegen wir ab nach Unterlenningen zum Café Le, das für 18 zusätzliche Gäste keinen Platz hatte; also auf der Westseite des Tales zum neben der Ruine Sulzburg befindlichen Aussichtscafé Sulzburghof mit Blick zum Teckberg und zum Gelben Felsen, auf dem wir zuvor waren. Danach zum Bahnhof und zurück nach Ditzingen.

Fazit: Zur Burg Teck müssen wir möglichst bald wieder hin und dann wieder ins Turmzimmer!  


Burg Teck                          Turmzimmer


Hörnle                                Limburg

 

Flurputzete am 18.04.2026


Likörchen und Schnäpsle in der Talmühle
Herzlichen Dank an Müllermeister Birenbaum


Gold gefunden                Ronald in Heimerdingen

 

 

Nachlese zur Wanderung am 28.03.2026 zur Katharinenquelle
Wanderführerin: Eva Lotz

Von Untertürkheim stieg die Gruppe zur Grabkapelle auf dem Rotenberg bzw. Württemberg auf und genoss die Sicht über das Neckartal. Die berühmte russisch-orthodoxe Grabkapelle, in der das vom württembergischen Volk verehrte Königspaar Katharina I. und Wilhelm I. von Württemberg ruhen, bot wegen ihrer Geschichtsträchtigkeit Anlass zu einem spaßmachenden Quiz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren heimatkundlich sehr gut informiert, so dass sich die von der Wanderführerin als Gewinn mitgebrachten Toffees rasch reduzierten. Von Rotenberg wanderte die Gruppe dann hurtig durch die von Frühlingsblumen schön bunt gefärbten Weinberge zum Albvereinshaus „Katharinenlinde“ auf der Rüderner Heide, wo sie zum Mittagessen einkehrte. Die herzhaften Gerichte und durstlöschenden Getränke kamen bei einem schönen Blick auf den Albtrauf gut an. Danach passierte die Gruppe die exponiert stehende Katharinenlinde. Deren Name geht auf Katharina von Alexandrien (4. Jhdt.) zurück, um die sich verschiedene Sagen ranken. Der Weg führte von dort hinab ins Tal zur Katharinenquelle, die ebenfalls der Katharina von Alexandrien gewidmet ist. Über Wäldenbronn erreichte die Gruppe am Nachmittag bei inzwischen strömendem Regen den Innenhof der Kessler-Sektkellerei in der historischen Altstadt von Esslingen und schloss den Ausflug bei einem gediegenen Glas Sekt genüsslich in fröhlicher Runde ab.


Gruppe vor der Grabkapelle (Foto E. Niggemeyer)


Katharinenlinde                Katharinenquelle             Sekt bei Kessler
Fotos: WM-F

Nachlese zum Besuch des Hirschlander Steinbruchs am 18.03.2026
Wanderführer: Werner Miehle-Fregin

Über die Gelegenheit zu einer Besichtigung des Familienunternehmens Rombold & Gfröhrer, das Muschelkalk abbaut und zu Splitt, Beton oder Trockenbaustoffen verarbeitet, freuten sich 19 Mitglieder und Gäste. Der Umfang der Grube, bis zu deren Ende wir eine halbe Stunde unterwegs waren, beeindruckte alle. Die Geschäftsführer Christian Rombold und Maximilian Ulmer hatten eine solche Fülle von Fragen zu beantworten, dass am Schluss die Zeit für einen Film über den Einsatz mineralischer Rohstoffe von der Zahnpasta bis zum Autobahntunnel gar nicht mehr reichte, für den wir jedoch einen Link erhielten. Wanderführer Werner Miehle-Fregin dankte für die interessante Führung und das Sponsoring unserer Teilnahme am Lebenslauf. Auf dem Rückweg zur Sportgaststätte im Seehansen nahmen wir uns vor, auch nächstes Jahr wieder eine heimische Firma zu besuchen.


Im Steinbruch, Blick auf die Abbaugrenze und auf die Produktionsanlagen

Kinonachmittag in Ludwigsburg am 12.03.2026
mit Halbtagswanderung
Wanderführer: Monika und Karl-Heinz Schropp

Bei strahlendem Sonnenschein starteten 24 Wanderer zum jährlichen Kinonachmittag. Von der S-Bahn ging es durch den Favoritepark, vorbei an Rotwild und Mufflons über das Gelände der ehemaligen Orgelfabrik Walcker zum Kino Luna. Der Film Bella Roma handelt über ein Ehepaar, das  zum 40.Hochzeitstag  nach Rom fährt. Unerwartet wird die Ehefrau dort mit Ihrer Jugendliebe konfrontiert .Turbulenzen waren erwartungsgemäß angesagt. Es war ein kurzweiliger Film, der uns immer wieder zum  Schmunzeln  anregte.

Danach ging es in L‘ Osteria zum gemütlichen Beisammensein bei leckerer Pasta und Riesenpizzas.

 

Rückblick auf die Mitgliederversammlung am 20.02.2026

Die Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen des Abschieds unserer Vorsitzenden Renate Wagner und von Neuwahlen des Vorstands. Renate hatte das Amt der Vorsitzenden 14 Jahre ausgeübt und somit eine ganze Ära der 130-jährigen Geschichte unserer Ortsgruppe geprägt. Der Zweite Stelvertreter Ronald Mac McCain legte ebenfalls sein Amt nieder. Beide langjährigen Vorstandsmitglieder wurden mit Dank und großem Applaus verabschiedet. Sie erhielten die silbernen Ehrennadeln des Schwäbischen Albvereins und eine Urkunde mit Dank des Präsidenten Dr. Rauchfuß, ebenso wie ein Buchpräsent als Dank der Ortsgruppe. Als Dank für den Rundweg zum Hirschlander Krieger, den Mac konzipiert und ausgeschildert hat, überreichte Werner Miehle-Fregin ihm eine Nachbildung der Statue des Kriegers.

Auch der Erste Stellvertreter Robert Jass wird sein Vorstandsamt nicht weiter ausüben. Die Ortsgruppe freut sich und ist dankbar, dass Renate nunmehr als einstimmig gewählte Erste Stellvertreterin weiter im Vorstand bleibt und Mac wie auch Robert ihre Ämter als Naturschutzwart bzw. Wanderwart beizubehalten bereit sind.

Als neue Vorsitzende wurde Eva Lotz einstimmig gewählt und mit einem Blumenstrauß und besten Wünschen in ihrem neuen Amt begrüßt. Erdmute Gaigall als Kassiererin, Werner Miehle-Fregin als Schriftführer sowie Karl-Heinz Schropp und Ronald Neubronner als Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt. Näheres siehe Veröffentlichungen im Ditzinger Anzeiger.


Renate Wagner   und         Ronald Mac McCain        Robert Jass erhält
Werner Miehle-Fregin      mit Hirschlander Krieger       Glückwünsche
 
Der neue Ausschuss      Eva Lotz wird als neue  Vorsitzende
und Wanderführer            von Erdmute Gaigall begrüßt

 

Nachlese zur Wanderung „Drei Schlösser und drei Parkanlagen“ am 22.02.2026
Wanderführer: Robert Jass

Am Sonntag starteten 15 Wanderer zu der 3 Schlösser Wanderung in Ludwigsburg. Der Weg führte uns von der S-Bahn Haltestelle Favoritepark über den Planetenweg zum Schloss Monrepos. Unterwegs gibt es viele interessante Informationen einiger Planeten z.B. Sonne, Mars, Venus, Merkur, Erde die auch an Stelen künstlerisch dargestellt sind. Leider konnten wir aufgrund des schlechten Zustands des Rundweges den Monrepos See nicht begehen, konnten aber trotzdem das Schloss von einer schönen Stelle am Ufer des Sees bestaunen. Zurück ging es dann über die Seeschlossallee durch den Favoritepark zum Schloss Favorite und weiter zum Residenzschloss und zum Blühenden Barock. Trotz der schlechten Wetterprognose konnten wir bis zur Einkehr in der Brauerei Rossknecht unsere Schirme im Rucksack lassen. Das Essen und Bier hat uns allen gut geschmeckt und so konnten wir gut gestärkt den Heimweg antreten. Dann allerdings doch mit Schirm. Wir hatten einen sehr schönen Wandertag mit Robert und sagen nochmals vielen Dank für die schöne und sehr interessante Wanderung.

 

Grüß-Gott-Weg Neckarweihingen
Halbtageswanderung am 12. Februar 2026

Wanderführer: Monika und Karl-Heinz Schropp

Dauerregen und Windböen, die die Regenschirme verbogen, konnten 18 wetterfeste Wanderer nicht davon abhalten, dem Wetter zu trotzen.

Nach der Besichtigung des Kiesranzenbrunnens und der Laurentius Kirche ging es vorbei, am Geburtshaus des Namensgebers für die Weinsorte Dornfelder, auf den Grüß-Gott-Weg in die Weinberge. Zur Stärkung und zum Aufwärmen gab es einen Obstler und das Wetter besserte sich spontan. Vorbei an ehemaligen Steinbrüchen ging es zur Bergstirne. Hier hatten wir einen  wunderschönen Ausblick auf die Steillagen, den Neckar und die Schleuse Poppenweiler.

Der krönende Abschluss war das deftige Essen und das gesellige Beisammensein  in der Besenwirtschaft.

Mit dem Bus ging es anschließend zurück nach Ditzingen.

 
Gut beschirmt                     Stärkung mit Obstler

 
An der Bergstirne              Schleuse Poppenweiler

                     
Regenschirmparade

 

Tageswanderung: „Der Botnanger Kuckucksweg“ am 25. Januar 2026

Wanderführer: Irene und Manfred Härterich

Trotz intensiven Horchens von 30 Wanderfreudigen, konnten wir den Kuckuck nicht hören. Nur der Zilpzalp und der Eichelhäher erfreuten uns mit ihrem Gesang. Nach der Sage ritt einst der Herzog von Württemberg durch den Botnanger Wald und hörte den Kuckuck rufen. Herzog Karl Eugen hätte den Vogel aber auch gerne gesehen. So wurde ein Kuckuck gefangen und dem Herzog geschenkt. Nun wollte dieser auch noch das Nest des seltenen Vogels besitzen. Die Botnanger meinten „das Nest des Kuckucks ist unser ganzer Wald“ und schenkten dem Herzog auch noch ihren schönen Wald. Mit dieser Geste haben sie sich den Spottnamen „Kuckuck“ eingehandelt.

Auf unserer Wanderung durch Naturschutzgebiete entlang dem Knaubental, dem Buberlesbach und dem Metzgerbach konnten wir am Wasserwerk Gallenklinge den Botnanger Beitrag zur Stuttgarter Trinkwasserversorgung kennenlernen. Auch mehrere Tafeln informierten uns unterwegs über die Eigenheiten dieser Gegend.Trockenen Fußes kamen wir schließlich bei der Waldstube an, wo wir uns zur Schlusseinkehr angemeldet hatten. Kaum hatten wir unser Essen bestellt, fing es draußen an zu schneien. Gut gestärkt genossen wir nun die Schneelandschaft auf dem Weg zu unserer Bushaltestelle.

 

 

Wanderung durchs Fockenbach- und Glemstal zum Strobelwirt in Höfingen

Wanderführerin: Renate Wagner

Eine stattliche Teilnehmerzahl von 27 Personen kam zur Nachmittagswanderung von Gebersheim nach Höfingen. Zunächst wurde hingewiesen auf einige historische Gebäude in Gebersheim: die Kirche, die 1785 von Leonberg nach Gebersheim verfrachtet wurde und 1864 einen markanten Turm bekam. Dort findet man auch einen Gedenkstein für den Dichter und Pfarrer Albrecht Goes, der lange Zeit (abgesehen von seiner Zeit als Soldat im Krieg) dort seinen Dienst versah. Bemerkenswert sind im 2400-Einwohner-Teilort von Leonberg aber vor allem das Bauernhausmuseum, das Backhaus, die Dorfschmiede und die Viehwaage.  Dann führte unser Weg durch das idyllische Fockenbachtal hinunter bis zum Glemstal, das wir bis nach Höfingen folgten. Nach einem schmackhaften Abendessen dort brachte uns die S-Bahn wohlbehalten zurück nach Ditzingen.