Nachlese zur Wanderung am 28.03.2026 zur Katharinenquelle
Wanderführerin: Eva Lotz
Von Untertürkheim stieg die Gruppe zur Grabkapelle auf dem Rotenberg bzw. Württemberg auf und genoss die Sicht über das Neckartal. Die berühmte russisch-orthodoxe Grabkapelle, in der das vom württembergischen Volk verehrte Königspaar Katharina I. und Wilhelm I. von Württemberg ruhen, bot wegen ihrer Geschichtsträchtigkeit Anlass zu einem spaßmachenden Quiz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren heimatkundlich sehr gut informiert, so dass sich die von der Wanderführerin als Gewinn mitgebrachten Toffees rasch reduzierten. Von Rotenberg wanderte die Gruppe dann hurtig durch die von Frühlingsblumen schön bunt gefärbten Weinberge zum Albvereinshaus „Katharinenlinde“ auf der Rüderner Heide, wo sie zum Mittagessen einkehrte. Die herzhaften Gerichte und durstlöschenden Getränke kamen bei einem schönen Blick auf den Albtrauf gut an. Danach passierte die Gruppe die exponiert stehende Katharinenlinde. Deren Name geht auf Katharina von Alexandrien (4. Jhdt.) zurück, um die sich verschiedene Sagen ranken. Der Weg führte von dort hinab ins Tal zur Katharinenquelle, die ebenfalls der Katharina von Alexandrien gewidmet ist. Über Wäldenbronn erreichte die Gruppe am Nachmittag bei inzwischen strömendem Regen den Innenhof der Kessler-Sektkellerei in der historischen Altstadt von Esslingen und schloss den Ausflug bei einem gediegenen Glas Sekt genüsslich in fröhlicher Runde ab.

Gruppe vor der Grabkapelle (Foto E. Niggemeyer)

Katharinenlinde Katharinenquelle Sekt bei Kessler
Fotos: WM-F
Nachlese zum Besuch des Hirschlander Steinbruchs am 18.03.2026
Wanderführer: Werner Miehle-Fregin
Über die Gelegenheit zu einer Besichtigung des Familienunternehmens Rombold & Gfröhrer, das Muschelkalk abbaut und zu Splitt, Beton oder Trockenbaustoffen verarbeitet, freuten sich 19 Mitglieder und Gäste. Der Umfang der Grube, bis zu deren Ende wir eine halbe Stunde unterwegs waren, beeindruckte alle. Die Geschäftsführer Christian Rombold und Maximilian Ulmer hatten eine solche Fülle von Fragen zu beantworten, dass am Schluss die Zeit für einen Film über den Einsatz mineralischer Rohstoffe von der Zahnpasta bis zum Autobahntunnel gar nicht mehr reichte, für den wir jedoch einen Link erhielten. Wanderführer Werner Miehle-Fregin dankte für die interessante Führung und das Sonsoring unserer Teilnahme am Lebenslauf. Auf dem Rückweg zur Sportgaststätte im Seehansen nahmen wir uns vor, auch nächstes Jahr wieder eine heimische Firma zu besuchen.

Im Steinbruch, Blick auf die Abbaugrenze und auf die Produktionsanlagen
Kinonachmittag in Ludwigsburg am 12.03.2026
mit Halbtagswanderung
Wanderführer: Monika und Karl-Heinz Schropp
Bei strahlendem Sonnenschein starteten 24 Wanderer zum jährlichen Kinonachmittag. Von der S-Bahn ging es durch den Favoritepark, vorbei an Rotwild und Mufflons über das Gelände der ehemaligen Orgelfabrik Walcker zum Kino Luna. Der Film Bella Roma handelt über ein Ehepaar, das zum 40.Hochzeitstag nach Rom fährt. Unerwartet wird die Ehefrau dort mit Ihrer Jugendliebe konfrontiert .Turbulenzen waren erwartungsgemäß angesagt. Es war ein kurzweiliger Film, der uns immer wieder zum Schmunzeln anregte.
Danach ging es in L‘ Osteria zum gemütlichen Beisammensein bei leckerer Pasta und Riesenpizzas.
Rückblick auf die Mitgliederversammlung am 20.02.2026
Die Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen des Abschieds unserer Vorsitzenden Renate Wagner und von Neuwahlen des Vorstands. Renate hatte das Amt der Vorsitzenden 14 Jahre ausgeübt und somit eine ganze Ära der 130-jährigen Geschichte unserer Ortsgruppe geprägt. Der Zweite Stelvertreter Ronald Mac McCain legte ebenfalls sein Amt nieder. Beide langjährigen Vorstandsmitglieder wurden mit Dank und großem Applaus verabschiedet. Sie erhielten die silbernen Ehrennadeln des Schwäbischen Albvereins und eine Urkunde mit Dank des Präsidenten Dr. Rauchfuß, ebenso wie ein Buchpräsent als Dank der Ortsgruppe. Als Dank für den Rundweg zum Hirschlander Krieger, den Mac konzipiert und ausgeschildert hat, überreichte Werner Miehle-Fregin ihm eine Nachbildung der Statue des Kriegers.
Auch der Erste Stellvertreter Robert Jass wird sein Vorstandsamt nicht weiter ausüben. Die Ortsgruppe freut sich und ist dankbar, dass Renate nunmehr als einstimmig gewählte Erste Stellvertreterin weiter im Vorstand bleibt und Mac wie auch Robert ihre Ämter als Naturschutzwart bzw. Wanderwart beizubehalten bereit sind.
Als neue Vorsitzende wurde Eva Lotz einstimmig gewählt und mit einem Blumenstrauß und besten Wünschen in ihrem neuen Amt begrüßt. Erdmute Gaigall als Kassiererin, Werner Miehle-Fregin als Schriftführer sowie Karl-Heinz Schropp und Ronald Neubronner als Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt. Näheres siehe Veröffentlichungen im Ditzinger Anzeiger.

Renate Wagner und Ronald Mac McCain Robert Jass erhält
Werner Miehle-Fregin mit Hirschlander Krieger Glückwünsche

Der neue Ausschuss Eva Lotz wird als neue Vorsitzende
und Wanderführer von Erdmute Gaigall begrüßt
Nachlese zur Wanderung „Drei Schlösser und drei Parkanlagen“ am 22.02.2026
Wanderführer: Robert Jass
Am Sonntag starteten 15 Wanderer zu der 3 Schlösser Wanderung in Ludwigsburg. Der Weg führte uns von der S-Bahn Haltestelle Favoritepark über den Planetenweg zum Schloss Monrepos. Unterwegs gibt es viele interessante Informationen einiger Planeten z.B. Sonne, Mars, Venus, Merkur, Erde die auch an Stelen künstlerisch dargestellt sind. Leider konnten wir aufgrund des schlechten Zustands des Rundweges den Monrepos See nicht begehen, konnten aber trotzdem das Schloss von einer schönen Stelle am Ufer des Sees bestaunen. Zurück ging es dann über die Seeschlossallee durch den Favoritepark zum Schloss Favorite und weiter zum Residenzschloss und zum Blühenden Barock. Trotz der schlechten Wetterprognose konnten wir bis zur Einkehr in der Brauerei Rossknecht unsere Schirme im Rucksack lassen. Das Essen und Bier hat uns allen gut geschmeckt und so konnten wir gut gestärkt den Heimweg antreten. Dann allerdings doch mit Schirm. Wir hatten einen sehr schönen Wandertag mit Robert und sagen nochmals vielen Dank für die schöne und sehr interessante Wanderung.
Grüß-Gott-Weg Neckarweihingen
Halbtageswanderung am 12. Februar 2026
Wanderführer: Monika und Karl-Heinz Schropp
Dauerregen und Windböen, die die Regenschirme verbogen, konnten 18 wetterfeste Wanderer nicht davon abhalten, dem Wetter zu trotzen.
Nach der Besichtigung des Kiesranzenbrunnens und der Laurentius Kirche ging es vorbei, am Geburtshaus des Namensgebers für die Weinsorte Dornfelder, auf den Grüß-Gott-Weg in die Weinberge. Zur Stärkung und zum Aufwärmen gab es einen Obstler und das Wetter besserte sich spontan. Vorbei an ehemaligen Steinbrüchen ging es zur Bergstirne. Hier hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Steillagen, den Neckar und die Schleuse Poppenweiler.
Der krönende Abschluss war das deftige Essen und das gesellige Beisammensein in der Besenwirtschaft.
Mit dem Bus ging es anschließend zurück nach Ditzingen.

Gut beschirmt Stärkung mit Obstler

An der Bergstirne Schleuse Poppenweiler
Tageswanderung: „Der Botnanger Kuckucksweg“ am 25. Januar 2026
Wanderführer: Irene und Manfred Härterich
Trotz intensiven Horchens von 30 Wanderfreudigen, konnten wir den Kuckuck nicht hören. Nur der Zilpzalp und der Eichelhäher erfreuten uns mit ihrem Gesang. Nach der Sage ritt einst der Herzog von Württemberg durch den Botnanger Wald und hörte den Kuckuck rufen. Herzog Karl Eugen hätte den Vogel aber auch gerne gesehen. So wurde ein Kuckuck gefangen und dem Herzog geschenkt. Nun wollte dieser auch noch das Nest des seltenen Vogels besitzen. Die Botnanger meinten „das Nest des Kuckucks ist unser ganzer Wald“ und schenkten dem Herzog auch noch ihren schönen Wald. Mit dieser Geste haben sie sich den Spottnamen „Kuckuck“ eingehandelt.
Auf unserer Wanderung durch Naturschutzgebiete entlang dem Knaubental, dem Buberlesbach und dem Metzgerbach konnten wir am Wasserwerk Gallenklinge den Botnanger Beitrag zur Stuttgarter Trinkwasserversorgung kennenlernen. Auch mehrere Tafeln informierten uns unterwegs über die Eigenheiten dieser Gegend.Trockenen Fußes kamen wir schließlich bei der Waldstube an, wo wir uns zur Schlusseinkehr angemeldet hatten. Kaum hatten wir unser Essen bestellt, fing es draußen an zu schneien. Gut gestärkt genossen wir nun die Schneelandschaft auf dem Weg zu unserer Bushaltestelle.
Wanderung durchs Fockenbach- und Glemstal zum Strobelwirt in Höfingen
Wanderführerin: Renate Wagner
Eine stattliche Teilnehmerzahl von 27 Personen kam zur Nachmittagswanderung von Gebersheim nach Höfingen. Zunächst wurde hingewiesen auf einige historische Gebäude in Gebersheim: die Kirche, die 1785 von Leonberg nach Gebersheim verfrachtet wurde und 1864 einen markanten Turm bekam. Dort findet man auch einen Gedenkstein für den Dichter und Pfarrer Albrecht Goes, der lange Zeit (abgesehen von seiner Zeit als Soldat im Krieg) dort seinen Dienst versah. Bemerkenswert sind im 2400-Einwohner-Teilort von Leonberg aber vor allem das Bauernhausmuseum, das Backhaus, die Dorfschmiede und die Viehwaage. Dann führte unser Weg durch das idyllische Fockenbachtal hinunter bis zum Glemstal, das wir bis nach Höfingen folgten. Nach einem schmackhaften Abendessen dort brachte uns die S-Bahn wohlbehalten zurück nach Ditzingen.








